1. „Bier holen“ dürfte die beste Reaktion auf die Diskussion sein. Nichts ist passiert. Ein paar Sportler haben sich über einen Sieg gefreut und dabei mit Wort und Tanz zum Ausdruck gebracht, dass sie sich darüber gefreut haben und die Gegner geknickt waren. Kein übles Nachtreten (Argentinien hat bekanntlich verloren und das lässt sich nicht schönreden) und keine Beleidigung („Gaucho“ ist laut Wikipedia vergleichbar damit, einen Amerikaner als „Cowboy“ zu bezeichnen. Nicht wirklich passend, geschichtlich verklärt, aber auch nicht rassistisch). Der bescheidene Mensch freut sich still. Die Fußballer waren gestern nicht immer bescheiden. Schlimm schlimm …
2. Laut einiger Pressestimmen ist nun „der hässliche Deutsche“ zurück. Und dabei war ich gerade dabei mich seit Sonntagabend selber nett zu finden. Mist. Aber so ist es eben, wenn die Kraft des Bieres nachlässt, dann kommt sie wieder heraus, die böse Fratze des… ja, von was eigentlich? Da schreibt doch Daniel Martienssen im derFreitag (Kultur) allen Ernstes: „Wer 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges die deutsche Nation durch vermeintliche Überlegenheit – und sei es auch nur spielerisch – wiederbeleben will, sollte lieber einen Blick in die darauffolgende Geschichte werfen, statt den Schmähgesang in deutschen Fußballstadien zu internationalisieren.“ Mir fällt dazu nichts ein. Außer vielleicht, dass dann doch bitte auch im Rahmen von Sprüchen nach Schalke-Siegen gegen Dortmund wie „Die Macht im Pott sind wir“ auch an die schlimmen Ereignisse im 30jährigen Krieg erinnert wird. Ich war gestern in Berlin und habe mich nicht überlegen gefühlt. Nicht einmal der Kaiser hat dieses Mal behauptet, dass die deutsche Nationalmannschaft auf Jahre unschlagbar sei. Und der muss es wissen. Bitte schön den Kontext nicht ganz vergessen bei der Auslegung. Es hat eine andere Wirkung, ob Frau Merkel vor dem Sicherheitsrat sagt „Die Nummer Eins der Welt sind wir“ oder Fußballer auf einer Fanmeile weniger als 48 Stunden nach dem eigenen Gewinn der Weltmeisterschaft. Es ging um Fußball in Berlin und um nichts mehr! Wer die deutsche Nationalmannschaft zu Botschaftern politischer Einstellungen macht, der stellt zur nächsten WM auch Frau Merkel ins Tor und ihr Kabinett auf die 10 Plätze davor.
Ich hole mir noch ein Bier aus dem Kühlschrank… und etwas Popcorn. Das Sommerloch ist noch lang.
P.S.: Ich war selber am Dienstag in Berlin (hier ein YouTube-Video davon). Eine solch fröhliche, unaufgeregte, friedliche und Wir-haben-uns-alle-lieb-Stimmung habe ich selten erlebt – und das über viele Nationalitäten hinweg. Eine große Party.
Kommenden Sonntag ist in Deutschland Europawahl. Die
Niederländer und die Briten dürfen sogar schon diesen Donnerstag ran. Und ich
gebe es offen zu: Ich wähle gerne. Ich bin ein Wahljunkie.
Ich weiß, dass ich zu einer Minderheit gehöre. Aber mir
macht es Spaß, mein Kreuz zu setzen. Ich fühle mich dann wichtig. Mir muss man
nicht ein schlechtes Gewissen mit Sprüchen wie „Wer nicht zur Wahl geht
unterstützt die Rechten“ einreden. Ich mache das freiwillig. Ich will es.
Doch wie so vieles im Leben, so macht auch Wählen mehr Spaß,
wenn man es gemeinsam tut (es sei denn, man schafft es die Wahlbeteiligung so
weit runter zu drücken, dass man zum einsamen Diktator wird). Und da will der
Funke bei dieser Europawahl irgendwie noch nicht überspringen.
Dabei ist es doch gar nicht so schwer. Hier meine drei
Schritte, um am Sonntag um 18 Uhr beseelt vom eigenen Demokratieverständnis den
Prognosen zu lauschen.
1. Den Kopf frei machen von den leeren Sprüchen wie
Brüssel soll sich nicht in alles einmischen (In was genau
mischt sich denn Brüssel ständig ein? Außerdem ist das ja gerade der Sinn der
Europawahl das mitzubestimmen.)
Das Europäische
Parlament hat doch gar nichts zu sagen (Immerhin wählen Sie den Chef vom
Ganzen, nämlich den Kommissionspräsidenten. Und sie erlassen Richtlinien und
Verordnungen zusammen mit dem Europäischen Rat, wobei Verordnungen wie Gesetze
sind, die direkt in allen EU-Ländern gelten. Das Parlament hat vielleicht nicht
alle Kompetenzen unseres Bundestages, aber nähert sich dem stark an).
Das ganze kostet doch viel zu viel Geld (Deshalb ja
wählen, denn das Parlament entscheidet mit über die Gelder - aktuell etwas über
300 Euro pro EU-Bürger. Außerdem kostet das Parlament nun gerade mal 3,50 Euro pro EU-Bürger im Jahr.)
Denen muss man mal einen Denkzettel verpassen (Denkzettel
sind nie verkehrt. Nur wer soll denn nun durch Nichtwählen woran genau denken?
Schon als Kind hat irgendwie diese Idee mit dem Denkzettel nicht geklappt. Wollte
ich mich gegen vermeintlich ungerechte Entscheidungen von Oben (z. B. Eltern
mit der Verordnung „Zimmer aufräumen) währen, dann hat nie – wirklich nie – die
Taktik „die werden schon merken was sie davon haben, dann räume ich jetzt erst
recht nicht auf“ irgendetwas verbessert. Konstruktives Verhalten und
Verhandlungen („okay, ich räume heute die eine Hälfte auf“) brachte Besserung.
Was hat das jetzt mit dem Denkzettel zu tun? Egal. Was ich sagen wollte: Nicht
wählen aus Denkzettelmentalität heraus ist dämlich und merkt keiner (die
Wahlbeteiligung war bei der Europawahl schon immer niedrig). Parteien wählen,
die mehr auf der eigenen Linie liegen, bringt mehr.
Meine Stimme bringt doch eh nichts (Nie war eine Stimme so
wertvoll wie Sonntag. Keine Fünf-, Drei-, oder Sonstwas-Hürde. Jede Stimme
zählt. Selbst kleine Parteien haben eine Chance).
2. Kurz mal inne halten und darüber freuen, was (auch) Dank des gemeinsamen Europas alles besser geworden ist (je nach persönlicher Präferenz Dinge wie
Frieden, Wegfall der Grenzkontrollen, (teilweise) kein Geld mehr wechseln,
freie Wahl des Arbeitsortes, weniger Panik bei Vergessen des
Auslandskrankenscheins, gemeinsame rechtliche Mindeststandards, Filme im
Original Einkaufen bei Amazon.co.uk, Eurovision Song Contest).
3. Zehn Minuten auf
Wahlomat.de opfern, um eine Idee für die richtige Wahl zu bekommen.
Skyrim ist das wahrscheinlich aktuell beliebteste
Offline-Rollenspiel. Aber auch hier werden wieder einmal lokale
Besonderheiten missachtet. Insbesondere die Gesetzeslage in
Schleswig-Holstein wird nicht ausreichend gewürdigt. Eine lokal
entschärfte Version ist nicht in Sicht. Ihr und Sie werden mir nach dem
Ansehen dieses Videos zustimmen, dass The Elder Scrolls 5 - Skyrim
verboten gehört - absolut verboten gehört. Und das gilt wahrscheinlich
auch für The Elder Scrolls Online.
Eine neue Folge von dem GamersGlobal-Games-Anwalt-Spin-off "Spiele, die absolut verboten gehören".
Ich gebe es zu, ich mag Dinge, die Knöpfe haben. Noch toller sind nur Dinge
mit Knöpfen,
die mit Strom funktionieren. Deshalb mag ich zwar Fahrräder mit Gangschaltung. Noch toller
finde ich eBikes (korrekter: Pedelecs - sagt aber keine Sau, schon weil niemand
weiß, auf
welchem E die Betonung liegen soll). Ich hatte auch schon welche. Eins von
Aldi, das zwar gut fuhr, aber aussah, wie vom Arzt verordnet. Dann eines über Amazon, das
mehrfach hin- und her geschickt wurde, da es mal das falsche Modell, mal einen
Schaden an den Pedalen hatte.
Noch aber gebe ich den Traum meines eBikes ohne Hänselei nicht auf.
Doch es gibt Probleme.
Als Fan von Strom und Knöpfen
bin ich es inzwischen gewohnt meine Auswahl und Begeisterung über das Internet zu
befriedigen. Doch schon eine ganz einfache Frage lässt sich trotz ausgiebiger Suche nicht
beantworten. Es gibt eBikes bei Discountern wie Aldi, Lidl oder auch Real mit
Preisen deutlich unter 1000 Euro. Und es gibt eBikes bei Fachhändlern für über 2000 Euro. Und
es gibt Fachzeitschriften, die eBikes im großen
Stil testen. Doch die erwähnen
die eBikes unter 1000 Euro vom Discounter mit keinem Wort und bezeichnen Räder für 2300 Euro als
Schnäppchen
oder "Preis-/ Leistungssieger".
Aber es gibt ja auch noch die Fach-Foren wie www.pedelecforum.de. Da
existiert sogar ein eigenes Unterforum für
Discounterräder
mit zufriedenen Kunden (Zufriedenheit meist unmittelbar nach dem Kauf geäußert) und Leuten,
die diese Räder
als Schleifsteine mit "minderwertigen Komponenten" bezeichnen
(Lieblingsspruch: "Wer billig kauft, kauft doppelt" und diesen Fehler
natürlich noch
nie begangen haben).
Ich könnte
natürlich beim
Fachhändler
mal Testfahrten machen. Ich hab das tatsächlich
mal probiert. Leider hatte gerade vor mir eine Kundin das Flyer-Model für eine Ausfahrt
abgeholt. Keiner wusste, wann sie wieder da sein wollte. Damit scheiterte meine
Probefahrt an meiner mangelhaften Geduld.
Cool finde ich ja das Smart eBike. Kann zwar beim Discounter
Tchibo geordert werden, kostet aber knapp 2.300 Euro. Klingt nach dem Besten
aus beiden Welten. Und es ist echter Punk ein Fahrrad, das ein Autohändler herstellt, über einen Kaffeeröster zu bestellen.
Aber in einem Test in einer Zeitschrift hat das Smart eBike nur 1
Punkt bekommen. Keine Ahnung was das bedeutete. Aber 1 ist ja besser als 0 und
es hat einen USB-Anschluss. Und was ich noch toller als Knöpfe und Strom finde
ist ja etwas mit Knöpfen,
Strom und USB-Anschlüssen.
Blöd nur, dass
dieser Mac unter den eBikes schon von 2012/2013 ist. Aber Retro ist ja in. Und
Smart mit oben offen wollte ich schon immer fahren.
Reicht das als Argumente?
Fragt sich Euer und Ihr
Caulius
P.S.: Inzwischen konnte ich das Smart ebike auch mal testen:
Jetzt nimmt nicht einmal mehr die Games-Industrie die Anwälte ernst. Daher: Verbietet das Spiel Professor Layton vs. Phoenix Wright für Nintendo 3DS
Wir erleben hier die Geschichte des amerikanischen Kollegen Phoenix
Wright und schon in einer der Anfangssequenzen wird diesem Mann, der
zuvor schon so vielen Menschen geholfen hat – ach was, das Leben
gerettet hat, sehr übel mitgespielt. Ein Anwalt als Witzfigur. Wer kommt
auf solch kranke Ideen? Ich dachte die Zeiten von Liebling Kreuzberg und Ein Fall für Zwei hätten wir überwunden. Aber es wird noch grotesker.
Zunächst geht es aber normal weiter. Welcher Anwaltskollege kennt
das nicht: Als Teilnehmer eines Fortbildungsprogramms wird einem als
Ausländer in London über Nacht ein Fall übertragen. Nicht unüblich, dass
man dann keine Akten zu sehen bekommt. So etwas hält bekannterweise nur
auf. Und tägliches Geschäft ist es auch, als Verteidiger zunächst dem
Richter Namen und Taten seiner Klienten zu nennen. Schlecht wenn man
dann aus Versehen den eigenen Mandanten eines Mordes bezichtigt, obwohl
doch nur Körperverletzung angesagt ist. Aber dafür gibt es ja die Anwaltshaftpflichtversicherung.
Doch dann kommt etwas, das jedem Juristen die Zornesröte ins Gesicht schießen lässt und Professor Layton vs Ace Attorney zu einem Spiel macht, das absolut verboten gehört.
Dass die Verarbeitung von Skandalen und Katastrophen festen Ritualen im Internet folgt, das hatte ich schon vor einigen Wochen beschrieben. Wenig überraschend, dass auch das, was da vergangene Woche geschehen ist, exakt diesen Regeln folgte … wenn auch ohne „Brennpunkt Spezial“ in der ARD.
Der Tag, als WhatsApp an Facebook verkauft wurde
1. Auftritt der Ich-habe-es-gerade-gelesen-und-fühle-mich-als-Primärquelle Fraktion: Harmlos, schickt bei Facebook, Twitter und Co. kurze Meldungen, die traditionell mit „Wahnsinn“ oder „Unglaublich“ beginnen.
2. Kurz danach kommen die digital Ich-habe-es-auch-gerade-bei-Twitter-gelesen-und-muss-sofort-handeln Natives. Militant wird verkündet, dass man nun „weg sei“, gerade der „Account gelöscht“ werde und man jetzt unter irgendeiner kryptischen Zahl bei Threema zu finden sei. Die Schweiz ist sicher – insbesondere bald ohne die Deutschen.
3. Es wird Nacht, es wird Tag. Dann kommen die Mahnenden, die sagen, dass nur mit offenem Quellcode wirklich sicher ist. Alles andere muss zwingend als kompromittiert angesehen werden. Telegram sei gut. Oder vielleicht auch nicht, da die Routinen gar nicht die besten sein und doch nicht alles offen sei. Verzweifelte Threema-Neukunden melden sich bei örtlichen Universitäten zum Informatikstudium an.
4. Nach den Harmlosen, den Aktivisten und den Mahnern kommen nun die Denker und Kulturpessimisten. Lieblingswort „Hysterie“. Sie haben es eh schon geahnt, passiert sei doch eigentlich gar nichts und ein Wechsel von WhatsApp zu einem anderen Dienst völlig sinnfrei. Kernargument: Facebook hat doch eh schon alle Daten. Und wer alles hat, der kann schon nach den Gesetzen der Logik nicht „mehr“ bekommen. Die „Mahner“ seien übrigens doof und stinken.
5. Und schließlich kommen die verzögerten Blitzmerker, die noch schnell in die Abklingphase Blogbeiträge darüber verfassen, dass das alles eh festen Regeln folgt und daher immer „erst die Harmlosen kommen, dann die Aktivisten, dann die Mahner und dann die Alles-nur-Hype-Denker“.
Bringen wir doch mal etwas Grund in die Diskussion. Folgende Erkenntnisse sehe ich als gefestigt an:
1. Facebook hat WhatsApp für viel Geld gekauft, wobei 19 Milliarden = 19.000 Millionen ist.
2. WhatsApp hatte schon in der Vergangenheit zahlreiche Sicherheitsprobleme. Außerdem muss man stets seine Kontakte WhatsApp zur Verfügung stellen, um mit jemandem zu kommunizieren (Ausnahme neuerdings ggf. iOS) – auch die, die gar nicht bei WhatsApp sind.
3. Facebook hat jetzt zumindest theoretischen Zugriff auf mehr Informationen von mindestens 450 Millionen Menschen, die sie vorher noch nicht hatten inkl. deren WhatsApp-Nachrichten.
4. Die Gefahr, dass wenn ich mich heute über WhatsApp mit einem Freund zum Kino für 20:00 Uhr verabrede und kurz danach Mark Zuckerberg anruft und fragt, ob er mitkommen kann, ist äußerst gering.
5. Facebook kauft WhatsApp und will damit zumindest auch mehr Geld verdienen als ohne WhatsApp.
6. Geld verdienen zu wollen ist nicht per se böse.
7. Wenn jeder Nutzer von WhatsApp weiterhin 1,- $ pro Jahr zahlen würde, dann dauert es 42,22 Jahre, bis sich der Kaufpreis amortisiert hat … sofern kein Zinsen gezahlt werden und keine Inflation besteht … und keine Steuern durch Absetzen gespart werden.
8. Wenn jedoch jeder Mensch auf Erden (ca. 7,2 Milliarden) WhatsApp nutzen und bezahlen würde, dann dauert es nicht einmal drei Jahre bis zur Amortisierung.
9. Ich kenne bisher nur einen in meinem Freundeskreis, der mal an WhatsApp 1,- $ bezahlt hat.
10. Facebook und WhatsApp haben ihren Firmensitz in den USA. Die USA sind wegen Ihres geringeren Datenschutzniveaus aus Sicht der EU ein „unsicheres Drittland“ mit besonderen Zugriffsmöglichkeiten auf Kommunikationsdaten durch Sicherheitsbehörden.
11. Facebook hat große Ressourcen dafür, um noch bestehende Fehler bei WhatsApp zu finden, zu beheben und die Infrastruktur zu verbessern.
12. Threema ist eine Alternative zu WhatsApp, die zurzeit zumindest in Deutschland von sehr viel mehr Menschen für einmalig ca. 1,70 € gekauft wird, als noch vor einer Woche. Zum Kommunizieren ist kein Zugriff auf das Adressbuch des Handys zwingend notwendig.
13. Telegram ist eine Alternative zu WhatsApp, die umsonst ist und auch von deutlich mehr Menschen genutzt wird als noch vor einer Woche. Telegram gibt es aktuell auf mehr Plattformen als Threema (z. B. Windows Phone).
14. Wenn Threema und Telegram so funktionieren, wie es die Programmierer beschreiben, dann sind sie sicherer als WhatsApp, da dann auch der Betreiber des Dienstes die Nachrichten nicht lesen kann.
15. Wenn die Programmierer allerdings grobe Fehler gemacht haben oder bewusst Hintertüren eingebaut haben, dann sind die Dienste nicht besser als WhatsApp.
16. Bei Telegram kann man einen Teil des Source Codes einsehen und überprüfen, bei Threema nicht.
17. Ob das, was ich mir aus dem jeweiligen App-Store herunter lade tatsächlich das ist, was als Source Code auf der Webseite steht, kann ich nicht prüfen.
18. Threema verwendet nach ihren Angaben eine asymmetrische Verschlüsselung, die eventuell sicherer gegen sogenannte Man-in-the-middle-Angriffe ist (laut Aussage von renommierten Technikern ist das gut, wenn etwas sicherer gegen Man-in-the-middle-Angriffe ist).
19. Telegram verlangt zwingend eine Handynummer zum Funktionieren. Threema funktioniert auch ohne.
20. Es gibt noch ganz viele andere Alternativen zu WhatsApp, Threema und Telegram.
21. Die deutschen Telekommunikations-Provider bieten weiterhin den Dienst „SMS“ an, der dem deutschen Telekommunikationsgeheimnis unterliegt.
22. Die Telekommunikationsprovider können auch SMS lesen, obwohl sie es nicht dürfen.
23. Sicher ist nichts – außer dass Bayern München 2014 deutscher Meister wird.
Mein Rat? Zumindest Threema und Telegram mal parallel zu WhatsApp installieren (und wegen der auszugebenden 1,70 € im Sommer auf eine Kugel Eis verzichten). Das Schöne ist, dass das funktioniert. Soziale Netzwerke wie Facebook sind ziemlich langweilig, wenn nur wenig drin sind. Instant-Messaging-Dienste funktionieren aber schon, wenn ausschließlich meine Disko-Bekanntschaft von gestern drin ist.
Geile grüne Punkte...
Außerdem finde ich die Scan-Möglichkeit mit dem „Ping“ und den grünen Punkten von Threema cool. Ich bin da einfach gestrickt.
Gesteht:
Euer und Ihr
Caulius
P.S.: Dieser Text hat nichts mit meinem beruflichen Hintergrund zu tun und ist privat.